Storma

Storma – The Stability of Rainforest Margins in Indonesia

Die Universität Göttingen hat mit ihrem Sonderforschungsbereich „Stabilität in Randzonen tropischer Regenwälder in Indonesien“ (kurz STORMA) ein Projekt aufgelegt, bei dem insbesondere neue Schutzstrategien für die Randgebiete tropischer Regenwälder diskutiert werden sollen. Diese Diskussionen sind dann Grundlage für neue Strategien zum Schutz der Wälder und zum Schutz der hier lebenden Menschen. Hierfür veranstaltete die Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit der Universität Kassel ein internationales Symposium, welches im Jahr 2008 auf der Urlaub Insel  Bali stattfand. Zwei indonesische Partnerschulen haben dieses Projekt ebenfalls unterstützt, um den Umweltschutz in diesem Teil der Erde auf die Tagesordnung zu bringen. Hier vor Ort konnten sich die Experten und die Wissenschaftler vom Fortschreiten der Regenwald-Zerstörung überzeugen und die Auswirkungen auf Pflanzen und Menschen studieren.

Zum Thema des Symposiums auf Bali gehörte unter anderem die Diskussion, welche Folgen der von den Menschen ausgelöste Klimawandel auf die Tieren und Menschen der Erde hat und wie sich der Regenwald in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten verändert hat. Neben der Zerstörung der Wälder wurden aber auch die sozialökonomischen Konsequenzen besprochen, die sich für die im Regenwald lebenden Menschen ergeben, wenn die Waldfläche weiterhin so rasant abnimmt. Im diesem Zusammenhang sollte weiterhin erörtert werden, ob eine neue Nutzung dieser Flächen sowie Nachhaltigkeit bei Agroforst-Systemen helfen, den Menschen eine neue Zukunftsaussicht zu geben und dabei gleichzeitig die weitere Zerstörung der Wälder zu verhindern.

Wissenschaftler, die das Projekt STORMA der Universität Göttingen begleiten, stammen sowohl aus Deutschland wie auch aus Großbritannien, Kanada, den USA und Thailand. Sie alle widmen sich dem Schutz der Regenwälder und insbesondere dem Schutz der Randgebiete, die von der Zerstörung besonders betroffen sind. Die von den Wissenschaftlern erarbeiteten Ergebnisse von STORMA dienen dann als Grundlage der nachhaltigen Landschaftspflege sowie der Errichtung neuer Nutzungskonzepte, die der Bevölkerung eine neue Zukunftsperspektive geben sollen. Damit ist es möglich, zum einen die Lebensqualität der Bevölkerung des Regenwaldes zu erhöhen und gleichzeitig die gefährdeten Randgebiete zu schützen.

Seit dem Juli 2000 wird das Projekt STORMA zudem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft unterstützt und gefördert.

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